Mein Zimmer platzt langsam aus allen Nähten. Kein Wunder, schließlich liebe ich es, neue Sachen zu kaufen, kann mich aber von alten Dingen nur schwer trennen. Meine Eltern beschweren sich schon lange über meine Rumpelbude. Und auch ich muss langsam einsehen, dass ich ausmisten muss. Der erste Versuch vor zwei Wochen scheiterte allerdings auf ganzer Linie.
Schweren Herzens begann ich, die Erinnerungsstücke in meinem Zimmer zu sortieren. Ich hatte mir vorgenommen, mindestens die Hälfte wegzuwerfen. Dementsprechend richtete ich einen Stapel für Dinge ein, die behalten wollte und einen für Sachen, die in den Müll können. Nach zwei Stunden war auf dem zweiten Stapel gerade einmal ein Teil, und auch bei dem war ich mir nicht wirklich sicher. Genervt gab ich auf und beschloss, das Ausmisten auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Stattdessen widmete ich mich meinem alten Tagebuch, das ich beim Umräumen wieder gefunden hatte.
Es ist ziemlich faszinierend, womit ich mich im Alter von 15 Jahren beschäftigt hatte. Meine Eintragungen drehten sich meistens um Jungs und um Streit mit meinen Eltern, weil sie mir bestimmte Ausflüge oder Feiern verboten hatten. In mein Tagebuch hatte ich aber auch Wünsche geschrieben. Zum Beispiel war ich damals besessen davon, einen 1x DVD-Brenner zu bekommen. Nach dem, was ich notiert hatte, muss ich meinen Eltern mit dem Thema ziemlich in den Ohren gelegen haben, sodass sie mir den 1x DVD Brenner sogar geschenkt haben. Dumm war nur, dass ich ihn damals nach vier Wochen wieder verkauft hatte, weil 3x DVD-Rohlinge auf den Markt kamen. Damals hatte ich scheinbar noch nicht so große Probleme, mich von alten Dingen zu trennen.
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Mein Sohn ist sechszehn Jahre alt, und er arbeitet in den Ferien bei meinem Bruder in der Pizzeria. Ich finde es klasse, das mein Großer sich sein eigenes Geld verdient, so sieht er bei Zeiten, das einem im Leben nichts geschenkt wird, und das man hart arbeiten muß für seinen Lohn. Mein Sohn hat ein sehr großes Ziel vor Augen, er will sich von seinem Taschengeld seinen eigenen Laptop kaufen. Ich erlaube ihm zwar, daß er bei Bedarf unseren nutzen kann, dennoch möchte er lieber einen Eigenen. So schuftet er also Tag für Tag um sich seine erste größere Anschaffung leisten zu können. Wenn ich mal genauer drüber nachdenke, kann ich schon ziemlich stolz auf mein Kind sein. Andere Kinder in seinem Alter haben oftmals nur Blödsinn im Kopf. Er hat auch schon eine genaue Vorstellung, wie sein Laptop aussehen soll, und über Displayschutzfolien mit Blickschutzfilter hat er mir auch schon etwas erzählt. So eine Folie möchte er sich gleich dazu kaufen, damit kein anderer auf seinen Monitor schauen kann, und wohlmöglich private Informationen lesen kann. Ich finde das in Ordnung, gerade wenn man sein Laptop öfters in Bussen und Bahnen nutzt, denn Diskretion ist leider nicht allen Menschen ein Begriff. Ich habe mir schon überlegt, wenn ihm das Geld nicht ausreichen sollte was er verdient, ob ich ihm den Rest zu seinem großen Kauf dazu gebe, schließlich hat er es sich verdient. Ich denke schon, dass seine Augen strahlen werden, wenn ich ihm den letzten Schritt zu seinem Wunsch näher bringe.
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Zahnschmerzen gehören wohl zu den gemeinsten Leiden, die einen überraschend ereilen können. In meinem konkreten Fall haben die Zahnschmerzen sogar meinen Urlaub ins Wasser fallen lassen. Wir waren gerade im Hotel angekommen, als sich das erste Ziehen im Bereich des Backenzahns bemerkbar machte. Auf den Urlaub mit Freunden hatte ich mich schon lange gefreut, da ich leidenschaftlich gern Ski fahre und wir ein Wochenende in Tirol günstig hatten buchen können. Am ersten Abend in der Gaststätte wollte mir das Essen trotz großem Hunger schon nicht mehr schmecken – die Zahnschmerzen wurden einfach immer schlimmer. Vorzeitig verabschiedete ich mich von den anderen und legte mich, nachdem ich versuchte die Zähne mit Schmerztabletten zu beruhigen, ins Bett. Die Nacht endete für mich um halb zwei mit einer geschwollenen Backe und tierischen Zahnschmerzen.
Als Sandra am nächsten Morgen an meine Zimmertür klopfte und mein Elend sah, schleppte sie mich sogleich zu einem Zahnarzt. In unserem Urlaubsort war glücklicherweise auch ein Zahnarzt ansässig und untersuchte meine dickte Backe um mir anschließend mit zu teilen, dass wohl der komplette Zahn entzündet war. Der Arzt bohrte den Zahn erst einmal auf, reinigte die schlimme Stelle und entschloss sich dann dazu, aufgrund des Entzündungsherdes doch besser gleich mit der Zange klar Schiff zu machen.
Als der kranke Zahn raus war, fühlte ich mich im Rekordtempo wieder besser. Auch meine Backe schwoll schnell ab. Am nächsten Tag ging ich sogar auf die Piste. Wenn ich wieder Zuhause bin, werde ich mit meinem Zahnarzt für einen geeigneten Zahnersatz vorstellig werden.
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In meinem Freundeskreis ist ein ganz eindeutiger, neuer Trend zu erkennen. Meine Freunde haben Dart für sich entdeckt. Sie organisieren Dartspiele im Garten, in der Wohnung oder im Lokal um die Ecke. Es ist wirklich immer lustig, aber irgendwie bin ich da wohl fehl am Platze. Ich kriege es einfach nicht hin, vernünftig zu treffen. Mir wurde bestimmt schon hundert Mal erklärt, wie ich richtig werfen muss. Aber ich schaffe es einfach nicht. Am Ende eines jeden Abends bin ich dann mal wieder die Lachnummer. Ansonsten bin ich recht ehrgeizig veranlagt und es macht mich richtig fertig, dass ich das nicht gebacken kriege. Neulich habe ich mich mal im Internet in einem Dart Forum belesen. Das war ganz interessant. Aber am Abend hatte ich wieder dasselbe Problem wie immer. Aufgeben kommt für mich gar nicht in Frage. So bin ich denn losgezogen und wollte mir ein eigenes Dartboard kaufen. Im Laden war ich dann völlig überfordert. Dass es so viele verschiedene Dartspiele gibt, hätte ich nicht für möglich gehalten. Dart scheint doch bei vielen Leuten sehr beliebt zu sein. Ich habe elektronische Dartspiele gesehen, solche, die sich in einem Holzschrank verbergen, wenn sie nicht genutzt werden und andere, die ganz einfach nur aus einer Zielscheibe auf einer Korkmatte mit ein paar Pfeilen bestanden. Jetzt war die Frage natürlich: Wie viel investiere ich in etwas, das ich unbedingt erlernen will? Ein gewisses Limit hatte ich mir schon gesetzt. Aus dem Dart Forum hatte ich erlesen, welche Pfeile die besten sind und wofür die hochkomplizierten, elektronischen Modelle mit den vielen verschiedenen Spielvarianten am besten geeignet sind. Letztendlich liegt die Priorität nicht in der Anzahl der Spielprogramme. Ich habe mich für ein Modell entschieden, bei dem mein Dart Spiel in einem Schrank untergebracht wird, wenn man nicht mehr spielt.
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In unserer Schule gibt es seit Kurzem ein Internetprojekt. Alle Schüler aus dem Informatikkurs erstellen gemeinsam eine Webseite für unser Gymnasium. Mit dieser Praxisarbeit können die Schüler gleich ihr Wissen vertiefen, das sie im theoretischen Unterricht gelernt haben, und sich auch aktiv in die Gestaltung der Webseite mit einbringen. Bisher sind alle Schüler begeistert und machen im Unterricht fleißig mit.
Für die Webseite verwenden wir ein bewährtes Content Management System. Vor fünf Jahren haben wir hier unsere alte Webseite noch selbst programmiert – Aber diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei. Um die Schüler auch mit neuen Techniken und Trends wie dem Bloggen vertraut zu machen, wird auch ein Onlinetagebuch in die Webseite integriert. Zusätzlich möchten wir uns auch mit dem neuen Dienst Twitter vertraut machen und zwei Schülern die Verantwortung übertragen.
Erst einmal geht es jetzt aber an die grafische Gestaltung unserer Webseite. Wir haben verschiedene Farbkombinationen getestet und uns schließlich für einen grauen Hintergrund mit Elementen in Orange und Grün entschieden. Diese moderne Farbgebung gefiel den Schülern gleich auf Anhieb. Die Jungs und Mädels aus der Foto-Gruppe haben sich zudem angeboten, uns kostenlose Fotos von unserer Schule zur Verfügung zu stellen, die wir auf der Homepage einbinden können. Der Foto-Zirkel legt eine „Extra Schicht“ ein, um unser Gebäude auch professionell abzulichten. Kostenlose Bilder bekommen wir zudem als Grafiken von einem unserer Schüler, der sich in seiner Freizeit mit der Erstellung von Grafiken beschäftigt. Der Schüler wird auch das Logo unserer Schule neu für die Webseite aufbereiten und dabei ganz modern überarbeiten.
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Vor einigen Wochen bin ich in meine neue Wohngemeinschaft in Leipzig gezogen. Dort möchte ich die nächsten ein oder zwei Jahre bleiben, dementsprechend wichtig war mir, dass ich mich gemütlich einrichte. Allerdings gab es einen Haken: Ich hatte kein Geld. Als Student lebe ich sowieso an meiner finanziellen Grenze, für eine neue Einrichtung bleibt eigentlich nichts übrig. Deswegen verzichtete ich auch auf neue Möbel und nahm meine alten mit. Trotzdem wollte ich nicht komplett auf etwas Neues verzichten. Nachdem ich meine Notgroschen zusammengekratzt hatte, blieben mir rund 50 Euro für Gardinen und andere Dekorationsgegenstände. Das ist natürlich nicht viel. Ich versuchte, das Beste aus der Situation zu machen und kaufte mir zwei Pflanzen und Gardinen, die nur 15 Euro kosteten. Das restliche Geld wollte ich für Bilder ausgeben. Schließlich geben sie einem Raum erst eine persönliche Note. Schnell stellte ich fest, dass Leinwandbilder oder Kunstdrucke nicht in Frage kamen, sie waren viel zu teuer. Poster dagegen konnte ich mir leisten. Außerdem kaufte ich mir Bilderrahmen, um mir damit Fotos von mir, meinen Freunden und meiner Familie an die Wand zu hängen. Mein Geld hat dafür gerade so gereicht. Und um ehrlich zu sein, bin ich mit meinem fertigen Zimmer recht zufrieden. Ich kann mich damit identifizieren.
Aus der ganzen Sache habe ich sogar noch eine persönliche Erkenntnis gezogen. Nämlich, dass man auch mit einfachen Mitteln sehr viel erreichen kann. Wenn Freunde zu Besuch kommen, merken sie gar nicht, dass die Einrichtung so preiswert war. Im Gegenteil, sie bewundern immer, wie schön ich es mir gemacht habe.
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Vor einiger Zeit mußte unsere Familie mit einem herben Schicksalsschlag fertigwerden, meine Schwiegermutter ist bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen. Mein Mann hatte sich seit diesem Tag vollkommen zurück gezogen, und verbrachte seine gesamte Freizeit nur noch in seinem Arbeitszimmer vor dem Computer. Normalerweise geht er zweimal in der Woche zum Dart spielen mit seinen Freunden, doch wenn überhaupt, dann erwische ich ihn beim Dart online spielen. Es ist egal welche Art man spielt, die Dart Regeln sind dieselben. So konnte es echt nicht weitergehen, ich beschloß seinen besten Kumpel anzurufen, mit dem er sich auch immer zu Dart spielen getroffen hat. Er kam bei uns zu Hause vorbei um mit meinem Mann zu reden. Er schaffte das, was ich schon die ganze Zeit versucht habe, meinen Mann zum Rausgehen zu überreden. Ich bin so froh darüber, inzwischen läßt er sich seine Dart-Abende auch nicht mehr entgehen. Ich bin sogar der Meinung, das ihn das Dart spielen mit seinen Freunden wieder stark gemacht hat. Er ist zwar immer noch sehr niedergeschlagen wegen dem Tod seiner Mutter, dennoch nimmt er wenigstens wieder etwas am Leben teil. Das Hobby meines Mannes hat ihm echt bei der Verarbeitung seines Schicksals geholfen, wer weiß wie es ihm sonst gegangen wäre. Er würde wahrscheinlich immer noch allein in seinem Arbeitszimmer sitzen, und auf seinen Computer starren. Unsere gesamte Familie wird immer an meine Schwiegermutter denken, und diese auch niemals vergessen. Wir haben alle mit dieser Situation zu kämpfen, doch das Leben muß weiter gehen. Für meinen Mann wurde in dieser schweren Zeit klar: Dart macht stark.
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Wer kennt das nicht, Geld ist immer knapp. Da muss man durch! Das sind die Sätze, die man sich selbst durch den Kopf jagt, um eine derzeitige misslungene finanzielle Situation zu entschuldigen. Klar, es stimmt schon. Irgendwie gibt’s immer mal ´ne Phase – die geht vorüber. Aber: die Phase geht nur vorüber, wenn man sie am Schopfe packt und etwas unternimmt! Nun, das wollte ich mir nicht zwei Mal sagen lassen, so dass ich kurzerhand entschloss, mich im Internet nach Möglichkeiten umzuschauen, schnell an Geld heranzukommen, ohne große Zinsen etc. zahlen zu müssen. Es hat wirklich nicht lange gedauert, da fand ich eine Webseite, die mir weismachen wollte, dass man seine Lebensversicherung beleihen kann. Auch wenn ich es zunächst nicht glauben wollte, so bestätigte sich diese Aussage doch ziemlich schnell, nachdem ich weitere Recherchen im Internet vorgenommen habe. Ich war froh, endlich eine Möglichkeit gefunden zu haben, kurzfristig an Geld zu kommen, ohne externe Raten zahlen zu müssen und vor allem, ohne in Verzug zu geraten, weil man plötzlich keine Raten mehr zahlen kann oder Ähnliches. Wenn ich meine Lebensversicherung beleihen werde, dann geschieht das in der Form, als dass ich einfach meine Beiträge zur Lebensversicherung weiterzahle, am Ende der Laufzeit rechnet das Unternehmen, welches mir Geld geliehen hat, mit der Lebensversicherung ab. Auf diese Art und Weise zahlt man im Grunde nur das, was man sowieso gezahlt hätte. Klar, man bekommt dann später weniger Geld ausgezahlt, ja mein Gott, dann schließe ich halt noch eine Lebensversicherung ab, dann bin ich wieder fürs Alter gesichert.
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Die Winterzeit hat begonnen und meine Kinder spielen zwar immer noch viel draußen an der frischen Luft, dennoch können sie jetzt nicht mehr den gesamten Nachmittag draußen verbringen, so dass wir uns natürlich etwas einfallen lassen mussten, um die kalte und dunkle Jahreszeit im Haus zu erleichtern bzw. ohne Langeweile über die Bühne zu bekommen. Ein jeder weiß schließlich, wie Kinder sind, wenn sie Langeweile haben …! Wir haben also beschlossen, dass wir jeden Tag eine Stunde lang Spiele spielen. Hierbei haben wir uns darauf geeinigt, dass jeder ein Mal am Tag entscheiden darf, was gespielt wird. Meine Kinder sind natürlich total interessiert an Kartenspiele und Brettspiele, so dass wir oftmals viel länger als eine Stunde spielen, was aber auch sehr viel Spaß macht, nicht nur den Kleinen. Ich bin ja mehr so der Typ für Würfelspiele und auch Ratespiele finde ich lustig und spannend. Meine Kinder sind zwar nicht ganz so begeistert davon, spielen aber dennoch immer wieder gerne mit. Es ist teilweise nicht einfach, ihnen die Spielregeln nahezulegen, denn schließlich sind sie noch Kinder und verstehen nicht unbedingt alles, was man ihnen erzählt. Dennoch klappt es mittlerweile immer sehr gut und ab und an darf man ja auch mal auf Konsolen etc. zurückgreifen, so dass wir manchmal auch einfach nur an der PlayStation sitzen und hier Spiele spielen. Hierbei sind aber auch Denkspiele, Lernspiele und Co. möglich, da die Hersteller sich mittlerweile haben einiges einfallen lassen, um die Spielewelt der Konsolen mit sinnvollen und teils pädagogischen Spielen zu füllen.
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Obwohl ich studiere und deswegen immer wenig Geld habe, lasse ich es mir nicht nehmen, jedes Jahr in den Urlaub zu fliegen. In diesem Jahr verbrachte ich meinen Urlaub in Spanien. Gemeinsam mit meiner besten Freundin hatte ich ein günstiges Hotel in Spanien gefunden, sodass wir uns die Reise gerade so leisten konnten. Luxus haben wir nicht erwartet. Den wollten wir auch gar nicht. Schließlich hatten wir nicht nach Hotels in Spanien gesucht, die besonders schön sind. Wichtig war uns, dass wir ein Dach über den Kopf hatten. Wir wollten sowieso die meiste Zeit feiern und nicht auf unserem Zimmer sitzen.
Ein Feierurlaub wurde es dann tatsächlich. Jede Nacht tanzten wir bis tief in die Nacht. Höhepunkt der Reise war ein Ausflug an den Ballermann. So etwas wie dort habe ich noch nie erlebt. Es war fast noch schlimmer als das, was man im Fernsehen zu Gesicht bekommt. Jeder, der dort war, schien betrunken zu sein. Jeder grölte lauthals, tanzte ausgelassen und schien seine Manieren zu Hause vergessen zu haben. Ich hatte eine fantastische Zeit. In Deutschland muss man immer darauf achten, sich nicht zu blamieren. Am Ballermann kennt einen keiner, somit ist auch alles erlaubt. Billig war der Abend zudem. Männer, die die Spendierhosen anhaben, gibt es dort scharenweise. Ich musste mir kein einziges Getränk alleine kaufen.
Der Ausflug an den Ballermann war die restliche Zeit unser Gesprächsthema Nummer eins. Am letzten Tag unseres Urlaubs haben wir beschlossen, im kommenden Jahr wieder in den Spanienurlaub zu fahren. Dann reisen wir aber gleich an den Ballermann.
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